Klinik für Kardiologie I: Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und Angiologie

Informationen zur UKM-Corona-Teststelle

Die Kassenärztliche Vereinigung hat unter der 116117 eine Patientenhotline für „Corona“ eingerichtet. Hier beraten dann Ärzte Anrufer, die Sorge wegen Corona haben. Anrufer müssen allerdings mit relevanten Wartezeiten rechnen.

Öffentliche Testung
Vom 28. Februar bis zum 25. September 2020 hat die Corona-Teststelle des UKM mit insgesamt über 10.000 durchgeführten Testungen die Versorgung im Münsterland sichergestellt. Seit dem 26. September 2020 übernehmen die Kassenärzte die Testungen in dem Container auf dem UKM-Campus (inklusive der Übermittlung der Testergebnisse). Personen mit Corona-verdächtigen Symptomen, fraglichem Kontakt zu Corona-Infizierten oder roter App-Warnung sowie Reiserückkehrer oder Lehrer*Innen/Erzieher*Innen können unter T 116117 die jeweils zuständige Teststelle und deren Öffnungszeiten erfragen.

Weiterhin Testung für UKM-Patienten und Begleitpersonen
Auf dem bisherigen Testgelände werden von uns ab sofort nur noch ausgewählte UKM-Patienten und deren Begleitpersonen (in der Regel kurz vor einem stationären Aufenthalt) getestet. Betreffende Patienten und Begleitpersonen werden im Vorfeld rechtzeitig durch unsere Mitarbeiter zu Testung aufgefordert. Hierfür ist die UKM-Corona-Teststelle Mo-Fr von 8-14 Uhr geöffnet.  

Anfahrt und Ablauf
Wir weisen darauf hin, dass es in Stoßzeiten zu Wartezeiten kommen kann. Eine Überweisung und eine Voranmeldung sind nicht notwendig. Wir benötigen lediglich Ihre Krankenversicherungskarte.

Wichtige Hinweise
- Den Anweisungen des Sicherheitspersonals ist zwingend Folge zu leisten.
- Bitte tragen Sie während des gesamten Aufenthaltes auf dem Testgelände Ihren Mund-Nasen-Schutz.
- Bitte achten Sie auf den Mindestabstand von 1,5 m zu Ihren Mitmenschen.

Informationen für stationäre Patienten

Angesichts der aktuellen Infektions-Situation in Deutschland führen wir bei allen ambulanten und stationären Patienten eine ausführliche telefonische oder persönliche Anamnese durch. Im Verdachtsfall, bei Patienten aus Risikogebieten und in bestimmten klinischen Bereichen testen wir Patienten vor der Aufnahme oder verlangen die Vorlage eines negativen Testergebnisses.

Bitte beachten Sie: Patienten ohne Covid-19-Symptome mit kurzfristigen Aufnahmeterminen sowie Notfälle werden aufgrund eines fehlenden Testergebnisses nicht abgewiesen.

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne Mund-Nasen-Schutz nicht gestattet.

Besuche eingeschränkt möglich

Auf Grundlage der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens sind am UKM ab sofort eingeschränkt Besuche für bestimmte Patientengruppen wieder möglich.

- Besuche sind ab dem dritten Behandlungstag des Patienten/der Patientin möglich.

- Es sind maximal zwei Besuche pro Woche mit einer Dauer von maximal einer Stunde vorgesehen.

- Als Besucher dürfen zwei fest benannte Personen empfangen werden. Es darf immer nur eine Person anwesend sein.

- Besuche sind werktags von 15.00 bis 19.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertage von 08.00 bis 19.00 Uhr möglich.

- Die Besucher erhalten vom UKM vorab eine Besuchererlaubnis, die zusammen mit dem Personalausweis als Zutrittserlaubnis für das UKM gilt, und am Eingang überprüft wird.

Die Besucherregelung gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass es für einzelne Bereiche abweichende Vorgaben geben kann. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie wird diese Regelung regelmäßig geprüft und angepasst. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab, wenn

- bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen

- Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten

- oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.


Vielen Dank!

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Aufgrund der aktuellen Coronasituation bieten wir unseren Patienten eine Telefon- oder Videosprechstunde an, bei der Einschätzungen dringender Fragestellungen oder auch geplante Verlaufskontrollen bequem und ohne Infektionsrisiko von zu Hause aus erfolgen können. Sollte sich aus der Telefon- oder Videovisite ein akuter Handlungsbedarf ergeben, ist ein kurzfristiger Ambulanzbesuch jederzeit möglich.

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Angiologie

In der Angiologie behandeln wir Patienten mit Erkrankungen der Gefäße. Das Spektrum unserer Abteilung umfasst dabei vielfältige diagnostische und medikamentös-konservative Verfahren ebenso wie kathetergestützte Eingriffe (Interventionen) bei Erkrankungen der Arterien, Venen und kleinsten Blutgefäße (Kapillaren).

Als anerkannte Qualifizierungsstätte für die interventionelle Therapie der arteriellen Gefäßerkrankungen (s. nebenstehendes Zertifikat) besitzen wir eine besondere Expertise bei der Erweiterung (Ballondilatation) von Engstellen und der  Wiedereröffnung (Rekanalisation) langstreckiger und langjähriger Verschlüsse von Ober- und Unterschenkel- sowie Beckenarterien. Bei Patienten mit Niereninsuffizienz verwenden wir dabei CO2 anstatt jodhaltigem Kontrastmittel. Dabei setzen wir u.a. moderne Ballonkatheter (darunter den besonders schonenden Ultraschall-unterstützten ShockwaveR), Stents (Gefäßstützen) und spezielle Rekanalisationssysteme (z.B. OutbackR) ein. Zur dauerhaften Entfernung von Verkalkungen (Plaques) und Blutgerinnseln (Thromben) verwenden wir Ausschäl- oder Absaugkatheter (z.B.Hawk-1R, JetstreamR, PhoenixR oder RotarexR). Hinzu kommen Diagnostik und Therapie bei Venenleiden und Erkrankungen der Lymphbahnen. Dabei arbeiten wir eng mit anderen Kliniken zusammen, um eine bestmögliche Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten, u.a. mit dem/der

  • Centrum für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie
  • Institut für klinische Radiologie 
  • Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten 
  • Klinik und Poliklinik für technische Orthopädie und Rehabilitation 
  • Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie 
  • Diabetologie der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie 
  • Klinik und Poliklinik für Neurologie 

In letzter Zeit wurde mehrfach über Diagnostik und Therapie von Gefäßkrankheiten in der Angiologie des Uniklinikums Münster in Zeitungs- und Fernsehbeiträgen berichtet.

Sehen Sie zu dieser Problematik auch die Beiträge in der Sendung „Visite“ des norddeutschen Rundfunks (NDR) vom 26.9.2016 zum Thema Carotisstenosen
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Halsschlagader-OP-Wann-muss-operiert-werden-,halsschlagaderop100.html

und vom 5.5.2015 zum Thema Vermeidung von Amputationen bei pAVK:
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Amputationen-bei-pAVK-verhindern,amputationen102.html 

Oder lesen Sie den Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 5.10.2016:
Wenn es den Beinen an Sauerstoff mangelt

Um den Übergang zwischen der ambulanten und stationären Betreuung unserer Patienten besser zu vernetzen, finden in unserer Klinik regelmäßig gemeinsame Konferenzen mit niedergelassenen Angiologen, Diabetologen, Internisten und Gefäßchirurgen statt. Im Rahmen dieses Forums besprechen wir auch komplizierte Krankheitsbilder und treffen interdisziplinär Therapie-Entscheidungen für eine optimale Versorgung unserer Patienten. 


Als überregionales Zentrum nehmen wir an einer Vielzahl von klinischen Studien teil, die sowohl der Erprobung neuer Katheterverfahren als auch der Anwendungsbeobachtung innovativer Medikamente dienen. Dadurch können wir unseren Patienten stets die neuesten Therapien anbieten. Einer unserer neueren Forschungszweige ist dabei die Stammzelltherapie bei kritischer Minderdurchblutung der Beine. Aktuellnehmen wir an einer Multicenter-Studie zur Evaluation von Stammzellen bei Patienten mit kritischer Extremitätenischämie teil. Bei Fragen hierzu oder zur Anmeldung von Patienten kontaktieren Sie bitte unsere Hotline unter der nebenstehenden Telefonnummer. 

Unser Ziel ist es, die Prognose, Lebensqualität und Mobilität unserer Patienten zu verbessern und ihnen ein ständiger Ansprechpartner bei Fragen und Problemen zu sein.


 Wenn Sie uns Bildmaterial von Patienten elektronisch zusenden möchten, nutzen Sie bitte unseren Medizinischen Bilderversand.

 
 
 
 

Anmeldung zur Videosprechstunde

Zur Anmeldung übersenden Sie uns bitte Ihre Kontaktdaten (Name, Geburtsdatum, Telefon) an folgende E-Mail Adresse

Kontakt

Priv. Doz. Dr. med. Nasser Malyar
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie

Universitätsklinikum Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
48149 Münster

Angiologie-Hotline: 0251-83-44944
angiologie(at)­ukmuenster(dot)­de

Terminvereinbarung:
Gefäßsprechstunde / ambulante Vorstellung: 0251-83-47625

Stationäre Aufnahme: 0251-83-47630

Informationen zu laufenden klinischen Studien: 0251-83-47580